Fastenbieranstich 2015 mit Roland Wöller

Feurige Festrede bei Fastenbier & Co.: Roland Wöller zu Gast bei der MIT Dresden


Nachdem der MIT-Fastenbieranstich in den letzten Jahren immer internationaler wurde und mit David McAllister in 2014 sogar der CDU-Spitzenkandidat für die Europawahl ein Stelldichein in Dresden gab, konnten die Gäste beim diesjährigen Jahreshöhepunkt der MIT Dresden wieder ein altbekanntes Gesicht aus der sächsischen Politiklandschaft begrüßen.

 

Prof. Dr. Roland Wöller, früherer sächsischer Landwirtschafts- und Kultusminister und heutiger Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr im Sächsischen Landtag, stand seinen Vorrednern aus den letzten Jahren dabei in nichts nach. So spannte er in seiner Festrede einen weiten Bogen: von der Rente mit 63 und deren Folgen im Hinblick auf den Fachkräftebedarf und die demografischen Entwicklungen, über den Mindestlohn und die zentrale Frage nach der Bedeutung von Tarifpartnerschaften und Bürokratiekosten, bis hin zum Themenkomplex Steuern und kalte Progression. Kritisch hinterfragte er die damit verbundenen politischen Entscheidungen der Großen Koalition auf Bundesebene. Der promovierte Volkswirtschaftler stellte im gleichen Atemzug die „wirtschaftspolitische Gretchenfrage“: Wie viel Regulierung braucht ein Staat und was ist soziale Marktwirtschaft heute überhaupt noch wert? Damit gab er den gewohnt kontroversen Anstoß für den anschließenden Gedankenaustausch bei Fastenbier und böhmischen Spezialitäten in den Wenzel Prager Bierstuben.

 

„Wie er wieder eindrucksvoll bewiesen hat, ist Roland Wöller nicht nur ein hervorragender Redner, der mit Worten fesseln kann, sondern auch ein politisches Schwergewicht, das wirklich was zu sagen hat! Ich bin deshalb sehr froh, dass er sich nun mit seinen Erfahrungen intensiver im Politikfeld Wirtschaft einbringt. Die CDU in Sachsen benötigt vor allem in diesem Bereich noch mehr starke Stimmen und kluge Köpfe“, so Patrick Schreiber MdL nach einer gelungenen Veranstaltung. Der MIT-Kreisvorsitzende hatte mit Blick auf die bevorstehende Oberbürgermeisterwahl in Dresden in seiner Begrüßungsrede zuvor erklärt, dass es das Horrorszenario schlechthin wäre, wenn künftig Rot-Rot-Grün mit der Gewerkschaftsfunktionärin Stange an der Spitze die wirtschaftspolitische Richtung in der sächsischen Landeshauptstadt vorgibt! Sicher, fasten heißt Verzicht üben. Doch würde dieser dann nicht nur 40 Tage dauern, sondern ganze 7 Jahre. Zeit, die der Mittelstand und ganz Dresden nicht (verdient) hat.

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