Stammtisch mit Andreas Lämmel

v.l.n.r.:  Andreas Lämmel MdB, Dr. Markus Reichel (Kreisvorsitzender der MIT-Sachsen)
v.l.n.r.: Andreas Lämmel MdB, Dr. Markus Reichel (Kreisvorsitzender der MIT-Sachsen)

Am vergangenen Mittwoch-abend lud die Dresdner Mittelstands- und Wirt-schaftsvereinigung (MIT)wieder wirtschaftspolitisch Interessierte und Engagierte zum Stammtisch ins Barococo am Dresdner Altmarkt ein. Als Referent und Diskutant durften wir unseren Dresdner Bundestagsabgeordneten und Haushaltsexperten Andreas Lämmel be-grüßen. Das Treffen in lockerer Runde stand unter dem Thema „Haushaltsüberschuss - Der Spagat zwischen Zukunft und Gegenwart“. Nach einleitenden Worten durch unseren MIT-Kreisvorsitzenden Patrick Schreiber MdL gab unser Gast einen Einblick in die aktuelle Berliner Wirtschafts- und Haushaltspolitik aber auch einen Rückblick auf die bisherige Wirtschaftsentwicklung und insbesondere einen Ausblick auf die noch zu bewältigenden Herausforderungen der Zukunft. 

„Wir müssen auf die aktuellen Entwicklungen reagieren, um weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben. Stattdessen untergraben wir unsere eigenen Stärken im internationalen Vergleich durch die Energiewende und den Umstieg auf Elektro-Autos.“

(Andreas Lämmel MdB)

Mit der anschließenden Diskussion zu vielfältigen wirtschaftspolitischen Fragen wurden Anregungen und Wünsche von unserem Gast aufgenommen aber auch Probleme und Kontroversen sachlich und offen diskutiert. Dabei standen Themen wie der Breitbandausbau im ländlichen Raum, die sächsische Mikrochipelektronik oder auch der Fachkräftemangel im Fokus der Diskussion. Einigkeit unter den Anwesenden bestand vor allem darin, dass die sozialpolitischen Verteilungskämpfe von den wichtigeren Fragen, wie Wettbewerbs- und Innovationsfähigkeit ablenken. Danach werde darüber gestritten, wer wie viel vom Wohlstand abgekommen müsse, statt zu fragen, wie wir unseren Wohlstand auch noch in Zukunft sichern wollen?

"Grundsätzlich ist unser Wohlstand auf dem Zenit angekommen und kaum noch steigerbar. Nun kommen viele Sozialpolitiker und wissen an wen wir das Geld verteilen sollten. Als Wirtschafts-politiker stehen wir dagegen als ewige Nörgler in der ständigen Opposition." 

(Andreas Lämmel MdB)

v.l.n.r.: Patrick Schreiber MdL (MIT Kreisvorsitzender) und Andreas Lämmel MdB
v.l.n.r.: Patrick Schreiber MdL (MIT Kreisvorsitzender) und Andreas Lämmel MdB

Die Diskussion mit Herrn Lämmel stand ganz im Zeichen der kommenden Bundestagswahl. Daneben lag der Fokus aber auch auf ökonomischen Forderungen. So besteht trotz des anhaltenden Wirtschaftswachstums und einem Exportüberschusses Nachholbedarf in der wirtschaftspolitischen Fokussierung auf mittlere und kleine Unternehmen, welche einen Großteil der deutschen Unternehmenslandschaft  ausmachen. Danach sind Förderungen für Forschung und Entwicklung aber auch Abschreibungen für Investitionen und Steuererleichterungen für einmalige Anschaffungen notwendige Felder der Wirtschaftspolitik, welche für die kommende Legislaturperiode Handlungsbedarf mit sich führen. 

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