Aufbruch! Ein kraftvoller Fastenbieranstich 2018 mit Ministerpräsident Kretschmer

Gestern, am 21. März 2018, war es wieder soweit: Der MIT Kreisverband Dresden lud zum traditionellen Fasten-bieranstich ein. Unter der Überschrift: „Aufbruch in Sachsen! – Aufbruch in Berlin?“ gab es klare Worte und einen politischen 360-Gradblick von unserem sächsischen Ministerpräsidenten und Landesvorsitzenden Michael Kretschmer.

Es war der mittlerweile 21. Dresdner Fastenbieranstich: Im letzten Jahr begrüßten wir den damaligen parlamentarischen Staatssekretär und jetzigen Bundesgesundheitsminister, Jens Spahn MdB, als Festredner. Aber auch Carsten Linnemann (2016), Prof. Dr. Roland Wöller (2015) und Dr. David McAllister MdeP (2014) konnten wir für unseren Fastenbieranstich gewinnen.

Nach einleitenden Worten durch unseren Dresdner MIT-Kreisvorsitzenden, Patrick Schreiber MdL, und einem Grußwort des sächsischen MIT-Landesvorsitzenden, Dr. Markus Reichel, nahm uns Sachsens Ministerpräsident Kretschmer in seiner kraftvollen Rede auf eine Reise durch die aktuelle Landes- und Bundespolitik mit. Kretschmer stellte dabei eins ganz deutlich heraus, dass es in Sachsen voran geht aber auch mit dem neuen Kabinett, neue und nicht immer ganz einfach Wege bestritten werden müssen, wenn unser Freistaat auch weiterhin erfolgreich und attraktiv bleiben möchte. Kretschmer unterstrich in seiner Rede immer wieder, dass Sachsen seit der Wiedervereinigung einen enormen Aufschwung in allen Bereichen erlebt hat, jedoch auch, dass der Freistaat vor neuen Herausforderungen steht, die nicht nur über bekannte Rezepte gelöst werden können.

Neue Herausforderungen kosten Geld und unser Gastredner betonte vor den versammelten Mittelständlern, Unternehmern und Wirtschaftlern mit Nachdruck, dass Geld erst erwirtschaftet werden muss, bevor es ausgegeben wird. Dafür steht exemplarisch der Erhalt und Ausbau des Wirtschaftsstandorts Sachsen und die Standortsicherung für große und mittelständische Unternehmen. Dazu gehören auch die fortzuführende Digitalisierung und eine angemessene Bürokratie, die nicht als Hemmnis, sondern als Dienstleister agiert. Der Freistaat Sachsen muss für große, mittlere und kleine Unternehmer und Wirtschaftler attraktiv sein und noch attraktiver werden. 

Zur Attraktivität gehört aber auch dazu, dass sich Sachsen mit seinem jüngst verabschiedeten Handlungsprogramm „Nachhaltige Sicherung der Bildungsqualität im Freistaat Sachsen“ wieder konkurrenzfähig gegenüber anderen Bundesländern machen will. Gerade diese Entscheidung, die Kretschmer eine der schwersten und folgenreichsten Entscheidungen der letzten 10 Jahre nannte, spricht für einen Aufbruch in Sachsen. Denn der Lehrermangel, der Stundenausfall und der Unmut in der Bevölkerung darüber wurden von der Politik aufgegriffen und jetzt mutig und auch gegen Widerstände umgesetzt. Aber auch Themen wie der konsequente und flächendeckende Breitbandausbau, insbesondere im ländlichen Raum, die Digitalsierung in Behörden und Ämtern oder der Einsatz für einen weiteren Ausbau der Gesundheits- und Altenpflege wurden von Kretschmer in seiner leidenschaftlichen Rede angesprochen.

Für unseren Gast bleibt das Ziel, dass die Sächsische Union über die Landtagswahl 2019 hinaus stärkste Landtagsfraktion bleibt. Dazu bedarf es aber auch Mut für kritische Entscheidungen, Kampfeswillen und Durchsetzungskraft.  Mit diesen Tugenden hat Kretschmer in seiner ausführlichen Rede das Publikum begeistert und mit Zuversicht für die Zukunft aber auch Demut vor dem Bürger seine Kernanliegen als Ministerpräsident herausgestellt. Der Freistaat befindet sich in einem neuen Aufbruch und einer Politik, die so nah wie möglich am Bürger steht. Denn gerade der Bürgerdialog, den Kretschmer auch im Rahmen der „Sachsengespräche“ im ganzen Freistaat führt, steht für einen anderen Politikstil.

Diesen Dialog, dem Drang nach vorne zu gehen und Dinge anders anzupacken, hatte unser Kreisvorsitzender Patrick Schreiber MdL in seiner Begrüßung einleitend aufgegriffen. Schreiber fasst den Aufbruch in Sachsen so zusammen, dass in der politischen Vergangenheit zwar vieles richtig gelaufen ist aber eben auch nicht auf allen Problemfeldern das beste Rezept genutzt wurde. Sachsen hat in den letzten 27 Jahren einen immensen Aufschwung erlebt, wovon viele Errungenschaften zur Selbstverständlichkeit geworden sind. Aber gerade hier stellt unser Kreisvorsitzender heraus, dass im Dialog und auch mit dem Drang nach vorne zu gehen, nicht nur immer das Negative in den Fokus gerückt werden sollte. Stattdessen müssen mit Mut, Tatendrang und Zuversicht Probleme angesprochen, aufgegriffen und angepackt werden. Hierfür sieht unser Kreisvorsitzender Patrick Schreiber mit Ministerpräsident Michael Kretschmer in der Staatskanzlei den Freistaat auf dem richtigen und besten Weg nach vorne.

 

Im Anschluss an die Festrede bot sich neben Fastenbier und einem reichhaltigen Buffet die Möglichkeit, mit Gästen und Redner in lockerer Clubatmosphäre ins Gespräch zu kommen.

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