Dresdner Standortfaktor Kulturwirtschaft: Wie gehts weiter?

Kunst und Kultur sind untrennbar mit unserer Stadt Dresden verbunden. Die Landeshauptstadt ist für ihr kulturelles Erbe und die aktive Kulturwirtschaft über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt und zieht jedes Jahr rund vier Millionen Übernachtungsgäste an. Als positiver Standortfaktor steht die Kultur- und Kreativwirtschaft schon lange im Fokus der wirtschaftspolitischen Entwicklungsstrategie der Landeshauptstadt Dresden. Das kulturelle und kreative Umfeld ist nicht nur maßgebender Tourismusfaktor, sondern auch ein wichtiger Impulsgeber bei der Ansiedlung von Unternehmen und der Gewinnung von Fachkräften. Gerade deswegen beruht auch ein Schwerpunkt unserer politischen Arbeit auf den wirtschaftlichen Aspekten der Dresdner Kulturwirtschaft.

Um einen Einblick in die Praxis zu bekommen, begaben wir uns daher in der letzten Woche in den 2017 wiedereröffneten Kulturpalast. Dankenswerterweise nahm sich der künstlerische Betriebsdirektor der Dresdner Philharmonie, Martin Bülow, die Zeit, um uns „backstage“ durch die Räumlichkeiten des Kulturpalastes zu führen und sich unseren Fragen zu stellen. Ein Diskussionsschwerpunkt waren dabei immer wieder die Mehrkosten bei der Kulturpalastsanierung. So waren ursprünglich 80 Million Euro eingeplant, um den Kulturpalast im Herzen Dresdens umzubauen und entsprechend auszustatten. Am Ende wurden aber nicht weniger als 102 Millionen Euro nötig.

Im Anschluss daran trafen wir uns noch mit der kulturpolitischen Sprecherin der CDU-Stadtratsfraktion, Christa Müller, um über die zukünftige Entwicklung der Dresdner Kulturwirtschaft zu sprechen. Das Hauptaugenmerk lag dabei auf der laufenden Dresdner Bewerbung um den Titel „Kulturhauptstadt Europas 2025“. Hierbei zeigte sich deutlich, dass noch große Unklarheiten über die Ausgestaltung der Bewerbung bestehen. Daneben ergab sich ein differenziertes Bild unter unseren Mitgliedern zur Frage, inwieweit die Dresdner Stadtgesellschaft in den bisherigen Bewerbungsprozess einbezogen wurde und wie sie zukünftig einbezogen werden sollte. Demnach muss es das Ziel sein, dass eine mögliche Bewerbung von einer positiven „Stimmung“ getragen und auch entsprechend von der Bevölkerung angenommen wird. Andernfalls wird eine Bewerbung nur geringe Chancen auf Erfolg haben!

Für uns bleibt als Fazit, dass wir die wirtschaftspolitische Entwicklung der Kunst und Kultur in Dresden weiter aktiv begleiten werden. Dabei wird die stark thematisierte Kulturhauptstadtbewerbung auch weiterhin einen Schwerpunkt unserer Arbeit bilden, wobei sich noch einmal deutlich zeigte, dass auch in Zukunft ein intensiver parteilicher Diskussionsprozess notwendig sein wird.   

NEWS der MIT Deutschland
 

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20.08.2019, 11.30 Uhr

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17.09.2019, 11.30 Uhr

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