Digitalisierung - Wo bleibt der Mensch?

Digitalisierung und Transformation im Mittelstand – Wo bleibt der Mensch?

 

Digitalisierung als Chance begreifen, ohne dabei die Mitarbeiter zu überfordern – kaum ein anderes Thema stellt (mittelständische) Unternehmen derzeit vor so große Herausforderungen wie der Aufbruch in die Wirtschaftswelt von morgen. Die MIT Dresden will Unternehmer dazu ermutigen, digitale Themen beherzt anzupacken. Auf unserer gestrigen Veranstaltung in der Dresdner Handwerkskammer kamen deshalb Referenten zu Wort, die sich in ihrer täglichen Arbeit mit den rapiden Veränderungen im Zeitalter der Digitalisierung beschäftigen. Eine Erkenntnis dabei: Die Schnelligkeit der Entwicklung durchbricht die Schallmauer der Anpassung. Im Klartext bedeutet dies, dass sich Produktzyklen in Zukunft noch stärker als bisher verkürzen werden und Unternehmen daher gezwungen sind, ihre Produktpalette radikaler an die (zukünftigen) Erfordernisse ihrer Kunden anzupassen.

 

 

„Wir brauchen Kreativität im Team“, erläuterte Dr. Gerd Friese von der Firma OrganisationsEntwicklung. „Das Handwerk wird eine Zukunft haben, denn Handwerk ist Kreativarbeit“, prognostiziert er. Die Pirnaer e.s.m. Edelstahl- Schwimmbad- und Metallbau GmbH macht vor, wie die erfolgreiche Transformation in eine digitale Zukunft aussehen kann. Der Mittelständler baut weltweit hochwertige Schwimmbecken aus Edelstahl und befindet sich derzeit auf dem Weg von einem Handwerksbetrieb zu einem modernen Fertigungsunternehmen mit computergestützten Anlagen. In diesen Prozess wurden sämtliche Mitarbeiter von Anfang an eingebunden, erklärt Wolfgang Tumpach von der e.s.m. GmbH. Letztlich müssten Unternehmer ständig mit ihren Mitarbeitern kommunizieren, wenn Produktionsabläufe erfolgreich optimiert werden sollen. Der Vorsitzende der MIT Dresden, Patrick Schreiber MdL, glaubt, dass generell eine Unternehmenskultur des Vertrauens notwendig ist. „Das gelingt am Besten, wenn die Mitarbeiter in den digitalen Transformationsprozess einbezogen werden“, so Schreiber. Die Zukunft unserer Wirtschaft bleibt spannend – nicht zuletzt, weil die Anforderungen an Führungskräfte hinsichtlich sozialer Kompetenz und Kreativität weiter steigen werden.

 

 

Wir bedanken uns bei allen beteiligten Referenten und Unternehmen sowie bei der Handwerkskammer Dresden für diesen erkenntnisreichen Abend. Auch zukünftig wird die MIT Dresden Trends erkennen, Unternehmer zusammenbringen und Zukunftsperspektiven aufzeigen.

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