17. Dresdner Wirtschaftsforum

Zukunftstechnologien entwickeln in Sachsen

 

Es ist mittlerweile schon das 17. Dresdner Wirtschaftsforum, welches die MIT Dresden ausrichtete. Dabei war es spannend wie am ersten Tag – was auch den Gästen zu verdanken war. Professor Fuchs machte in seiner Begrüßungsrede klar: Die deutsche Industrie steht vor zahlreichen Herausforderungen, gerade in den Zukunftstechnologien. Hier muss unsere Wirtschaft an der Spitze von Digitalisierung und Industrie 4.0 stehen, um in Zeiten des weltweiten Wettbewerbes nicht zurückzufallen. Dies kann uns nur gelingen, wenn von politischer Seite die richtigen Rahmenbedingungen gesetzt werden, um es den Unternehmen zu ermöglichen die Vorteile der Digitalisierung zu nutzen. Dem schloss sich der wissenschaftliche Direktor des Sächsischen Textilforschungsinstitutes Dr.-Ing. Yves-Simon Gloy an. Er betonte die Einmaligkeit der Vernetzung von Forschung und Wirtschaft im Raum Dresden. Ermöglicht werde dies durch die enge Kooperation der TU Dresden mit Start-Ups und mittelständischen Unternehmen. Dies gilt es in Zukunft zu fördern und auszubauen, um die Wettbewerbsfähigkeit, speziell in Sachsen zu erhöhen. 

 

Deutlich wurde, dass wir uns in der vierten industriellen Revolution der Weltgeschichte befinden. Dabei werden die Karten rasend schnell neu gemischt: Die damals unglaublich teure Speicherkapazität der Mondrakete ist heute noch etwa 20 Cent wert. 

Diese rasante Entwicklung von Technologie und Wirtschaft bleibt dabei nicht ohne Folgen für die Gesellschaft. Auch aus diesem Grund muss man die Chancen von Digitalisierung und Industrie 4.0 sorgfältig mit den Risiken abwägen, wie der letzte Redner auf dem Wirtschaftsforum, Dr. Daniel Schulz, betonte. Der politische Theoretiker öffnete eine weitere spannende Perspektive: Wir müssen es vermeiden, uns wie Zauberlehrlinge zu verhalten, die nicht wissen, was sie da herbeizaubern. Lerne und prüfe – dann triff Deine Entscheidungen! Das gilt in der Digitalisierung mehr denn je. Der aktuelle Fall des chinesischen Genforschers, der die Geburt des ersten gentechnisch veränderten Menschen bekannt gab, kann hier als eindrucksvolles Beispiel gelten, wie schnell in der Forschung auch ethische Grenzen überschritten werden. Hier gilt es trotz aller Entwicklungsmöglichkeiten mit Augenmaß zu agieren, schließlich hatte jede industrielle Revolution auch weitreichende Folgen für die Gesellschaft – und zwar nicht nur für dessen Arbeitsleben. Aus diesem Grund wird das Dresdner Wirtschaftsforum auch in Zukunft eine wichtige Diskussionsplattform bleiben, auf der konkrete Herausforderungen und Fragen der Wirtschaftspolitik diskutiert werden können.

 

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