Mi

07

Dez

2016

Mitgliederversammlung und Vorstandswahl

Am 07.12.2016 fand die diesjährige Mitgliederversammlung der MIT Dresden statt. Nach den Rechenschaftsberichten und der Aussprache stand die Neuwahl des Kreisvorstandes auf der Tagesordnung. In seinem Bericht ging der Vorsitzende Patrick Schreiber MdL auf die inhaltliche Arbeit der vergangenen zwei Jahre ein und verwies neben einer Reihe von Veranstaltungen, die die MIT durchgeführt habe auch auf künftige Schwerpunkte des neuen Vorstandes. Beispielhaft seien an dieser Stelle die Fastenbieranstiche, die Stammtische, die Veranstaltung zur Digitalisierung und das jährliche Wirtschaftsforum genannt. Zu mehreren lokalpolitischen Themen hat sich die MIT direkt in die Debatte eingeschaltet. Die gute Arbeit der vergangenen zwei Jahre wurde honoriert und so wurde Patrick Schreiber MdL mit 100 % der Stimmen als Vorsitzender im Amt bestätigt, ebenso wurde Schatzmeister Gerd I. Pommerening erneut gewählt. Christa Müller, Axel Teuber und Hajo Hönig wurden als stellvertretende Vorsitzende wiedergewählt. Der Vorstand wird komplettiert durch acht Beisitzer (Franko Donnaruma, Ingo Flemming, Prof. Dr. Hilmar Fuchs, Dietmar Kunze, Olaf Linck, Norbert Müller, Markus Pfütze, Katharina Tarnawski. Parallel zur Wahl lud Patrick Schreiber zum Essen und Trinken im Chiaverie ein. Nach der Wahl entstanden interessante Gespräche und der Abend klang in gemütlicher Runde aus.

 

Katharina Tarnawski

 

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Mo

28

Nov

2016

15. Dresdner Wirtschaftsforum Zukunftstechnologien entwickelt in Sachsen

Seit über 10 Jahren veranstaltet die MIT Dresden jährlich ein Wirtschaftsforum zu Zukunftstechnologien. 2015 berichtet Herr Prof. Jäger, TU Dresden, über „Hybriden Leichtbau mit Carbonfasern“ und Herr Dr. Petzold, Keramik-Institut Meißen, über „Keramikfaser-Hybridwerkstoffe“. Am 28.11. 2016 wurde diese Veranstaltungsreihe mit  Vorträgen zur Additiven Fertigung fortgesetzt. Herr Dr. Weissgärber, Fraunhofer-Institut  für Fertigungstechnik und angewandte Materialforschung IFAM Dresden, berichtete über  „Potentiale pulverbettbasierter Verfahren zur Additiven Generativen Fertigung“. Er zeigte, dass kundenindividuelle Produkte bei steigender Variantenvielfalt  und kürzeren Innovationszyklen mittels additiver Herstellungsverfahren möglich sind. Dabei erfolgt ein schichtenweiser Aufbau mittels eines pulverbettbasierten Stahlschmelzverfahrens. Das Aufschmelzen des Pulvers erfolgt mittels Elektronenstrahl. Beim 3D-Siebdruck wird das Bauteil durch eine pulverbasierte Paste mittels eines Siebdruckverfahrens aufgebaut.  Die Forschungsanlagen zum Schichtenaufbau und zu Thermobehandlung konnten besichtigt werden. Anschließend berichtete  Herr Dr. Siegel, Sächsisches Textilforschungsinstitut  e.V. Chemnitz, über die „Funktionalisierung  textiler Substrate mittels 3D-Druck“. Die Vorteile der digitalen Fertigungsverfahren sind schelle Auftragswechsel  und maskenlose Fertigung. Es wurde gezeigt, dass eine partielle  Applikation von thermoplastischen Materialien sowie von funktionellen Pasten und Dispersionen auf textilen Flächen  möglich ist.

 

An die Vorträge schloss sich eine umfangreiche Diskussion der ca. 50 Teilnehmer an. Es kann erfreulicherweise festgestellt werden, dass anspruchsvolle wissenschaftliche Veranstaltungen  für den Mittelstand auf hohes Interesse stoßen.

 

Prof. Dr. Hilmar Fuchs

 

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Mi

05

Okt

2016

Digitalisierung - Modeerscheinung oder Zukunft? Warum KMU jetzt starten müssen.

Für den 5. Oktober 2016 lud die MIT Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU/CSU zu einem „Digitalisierungs-Abend“ in die Handwerkskammer Dresden ein. Über 25 Interessenten folgten der Einladung und erlebten einen abwechslungsreichen Abend. Unter dem Motto „Digitalisierung - Modeerscheinung oder Zukunft? Warum KMU jetzt starten müssen.“ eröffnete Patrick Schreiber den Abend und übergab anschließend an den Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Dresden, Dr. Andreas Brzezinski.

Grundtenor seiner Rede war, dass auch das Handwerk für den digitalen Datenaustausch zwischen Maschinen bzw. Menschen und Maschinen im Rahmen der unternehmerischen Prozesse zugänglicher gemacht werden soll. In diesem Zusammenhang wurde auch deutlich, dass die derzeitigen Lehrpläne für Auszubildende dieses zukünftige Szenario bisher keineswegs zufriedenstellend flächendeckend abbilden.

 

Ronald Scholz von der MindApproach GmbH widmete sich nachfolgend ausführlich dem Erkennen von Geschäftsmodellen. Er ging dabei von den Kernaspekten der Digitalisierung aus – Echtzeit, Globalität und Big Data – und setzte sie in Verbindung zu den Gestaltungsprinzipien der Vernetzung, Informationstransparenz, Assistenz und Entscheidungsautonomie. So leitete er sehr klar den bisherigen Betrachtungsfokus weg von den Geschäftsprozessen hin zu Geschäftsmodellen, die die Grundlage der weiteren strategischen Ausrichtung des Unternehmens sein müssen.

 

Im Anschluss nahm Dr. Ralf Cordes von der ITM Gesellschaft für IT-Management mbH den Ball auf und präsentierte gelungene Beispiele aus der Praxis, wo herkömmliche „analoge“ Arbeiten „digital veredelt“ wurden. So berichtete er bspw. von einem Maler, der seinen Kunden vor Ort auf dem Tablet ihr Haus in der gewünschten neuen Farbe live zeigt und weitere Wünsche in Echtzeit darstellen kann. Ein weiteres Beispiel bezog sich auf die Verwendung branchenfremder Technologien zur Produktion massentauglicher aber individueller Erzeugnisse. So wurde sehr anschaulich verdeutlicht, welche Vorteile es bringt, den Tellerrand nicht als ultimativen Horizont unternehmerischer Möglichkeiten anzusehen.

Als letzter Redner ging Dietmar Kunze von Ellipsis Gesellschaft für Unternehmensentwicklung mbH auf ein neues Programm ein, welches in drei Schritten zu zukünftigen Geschäftserfolgen durch Anpassung an den unausweichlichen Sog der Digitalisierung führen kann. Es unterteilt sich in drei Phasen, wobei in der ersten die Geschäftsmodelle, Arbeitsprozesse und verwendete Technik analysiert werden. Darauf aufbauend kann anhand von Szenarien aufgezeigt werden, welche realisierbaren Entwicklungsmöglichkeiten für das Unternehmen existieren. Mit dem letzten Schritt beginnt die Implementierung der gewünschten neuen Strukturen. Einen Anreiz stellt hierbei zudem die Förderfähigkeit dieses Vorhabens durch die Sächsische AufbauBank dar.

 

Mit einer lebhaften Diskussion über das Für und Wider der aktuellen Digitalisierungsbestrebungen endete der Abend mit vielen nachdenklichen Gesichtern. Ein Fazit war, dass die allgegenwärtigen Schlagworte wie „Digitalisierung“ oder „Industrie 4.0“ kleine Unternehmer sehr häufig verschrecken, da sofort Schubladen geöffnet werden, die für das eigene Unternehmen als ungeeignet erscheinen. Hier liegt es vor allem an den Beratern, das Thema unternehmensbezogen und einfühlsam näher zu bringen und nicht sofort das Bild einer vollständigen Änderung des Geschäftsgegenstandes an die Wand zu malen.

 

Dietmar Kunze

 

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